QIDI X-Max / X-Max II Bildschirm mit Kabel: Installation, 3-Monats-Test & Fazit
Nach 3 Monaten und 380 Druckstunden funktionierte der Bildschirm für QIDI X-Max / X-Max II mit Kabel (100,99 $) tadellos – keine Displayprobleme, keine Touch-Ausfälle, keine Pixelfehler, und dank der 12-minütigen Plug-and-Play-Installation war dies die einfachste Druckerreparatur, die ich je durchgeführt habe. Das kapazitive 5-Zoll-IPS-Display mit 800 × 480 Pixeln ist qualitativ identisch mit dem Original, bietet präzise Touch-Erkennung, gute Betrachtungswinkel und vollständige Firmware-Kompatibilität. Nachteile sind jedoch der Preis von 100,99 $ und die 90-tägige Garantie für ein Ersatzteil.
Der Touchscreen meines QIDI X-Max begann nach etwa 16 Monaten Nutzung, auf der linken Seite tote Bereiche zu entwickeln. Zunächst handelte es sich nur um einen kleinen Bereich neben der Schaltfläche „Print“ – ich musste leicht rechts daneben tippen. Innerhalb von zwei Wochen vergrößerte sich die tote Zone, bis ich keine Drucke mehr über den Bildschirm starten konnte. Ich musste für jeden Vorgang die QIDI-App auf meinem Smartphone verwenden, was umständlich war. Ich bestellte den Bildschirm für QIDI X-Max / X-Max II mit Kabel für 100,99 $ und installierte ihn. Dieser Test behandelt das Auspacken, die schrittweise Installation, die Prüfung der Displayqualität, Messungen der Touch-Genauigkeit, die dreimonatige Langzeitnutzung und ein abschließendes Urteil darüber, ob sich der Preis lohnt.
Warum ich einen Ersatzbildschirm benötigte
Mein QIDI X-Max war 16 Monate lang mein hauptsächlich verwendeter Großformatdrucker und lief durchschnittlich 4–5 Stunden pro Tag. Ich drucke überwiegend PLA und PETG bei 200–240 °C sowie gelegentlich ABS bei 260 °C in der geschlossenen Druckkammer. Der Drucker war zuverlässig, aber der Touchscreen zeigte erste Ausfallerscheinungen:
- Tote Bereiche auf der linken Seite: Das linke Viertel des Bildschirms reagierte nicht mehr auf Berührungen. Dieser Bereich umfasst die Schaltfläche „Print“ und die Temperatursteuerungen – die am häufigsten verwendeten Schaltflächen.
- Touch-Versatz: Berührungen in der Bildschirmmitte wurden etwa 5 mm weiter rechts registriert. Ich musste links neben das Ziel tippen.
- Gelegentliche Nichtreaktion: Manchmal reagierte der Bildschirm 2–3 Sekunden lang auf keine Berührung und registrierte dann plötzlich alle Berührungen gleichzeitig.
- Display funktionierte weiterhin: Das LCD-Panel selbst war einwandfrei – die Bilder waren klar, die Farben normal und es gab keine Pixelfehler. Nur der Touch-Digitizer fiel aus.
Ich versuchte, den Touchscreen neu zu kalibrieren (der X-Max bietet in den Einstellungen eine Kalibrierungsoption), aber das half nicht – kapazitive Touchscreens profitieren in der Praxis kaum von einer Kalibrierung, und die toten Bereiche waren auf einen physischen Ausfall des Digitizers zurückzuführen. Ich versuchte außerdem, das FFC-Kabel erneut einzustecken, was ebenfalls keine Änderung brachte. Der Bildschirm musste ausgetauscht werden.
Auspacken und erste Eindrücke
Der Bildschirm kam in einem schlichten Karton mit antistatischer Verpackung an. Der Versand dauerte 17 Tage (kostenloser Standardversand aus China). Im Karton befanden sich:
| Artikel | Menge | Zustand |
|---|---|---|
| Touchscreen-Displaybaugruppe | 1 | Versiegelt in einem antistatischen Beutel, keine Beschädigungen |
| FFC-Verbindungskabel | 1 | Am Display-PCB vorbefestigt, ca. 200 mm |
| Befestigungsschrauben (M2 x 6 mm) | 4 | In einem kleinen Plastikbeutel |
| Installationsanleitung | 1 | Gedruckt, 2 Seiten, mit Diagrammen |
Bewertung der Verarbeitungsqualität
Bei der ersten Prüfung sieht die Bildschirmbaugruppe identisch mit dem Original aus. Das 5-Zoll-IPS-Panel hat dieselbe Rahmenabmessung, dieselben Positionen der Befestigungsbohrungen und dasselbe 40-polige FFC-Kabel. Das kapazitive Touchglas ist glatt und klar, ohne sichtbare Mängel. Die Steuerungsplatine auf der Rückseite hat denselben QIDI-spezifischen Chipsatz wie das Original. Beim direkten Vergleich mit meinem alten Bildschirm konnte ich keinen Unterschied feststellen – dies ist eindeutig ein echtes OEM-Teil und kein Ersatz eines Drittanbieters.
| Merkmal | Originalbildschirm | QIDI-Ersatzbildschirm |
|---|---|---|
| Paneltyp | IPS-TFT | IPS-TFT (identisch) |
| Größe | 5,0 Zoll | 5,0 Zoll (identisch) |
| Auflösung | 800 x 480 | 800 x 480 (identisch) |
| Touchscreen | Kapazitiv | Kapazitiv (identisch) |
| Kabel | 40-poliges FFC, ~200 mm | 40-poliges FFC, ~200 mm (identisch) |
| Befestigungsbohrungen | 4 x M2 | 4 x M2 (identische Positionen) |
| PCB-Chipsatz | QIDI-spezifisch | QIDI-spezifisch (identisch) |
| Gewicht | ~83 g | ~85 g (vernachlässigbarer Unterschied) |
Die beiliegende Installationsanleitung ist einfach, aber ausreichend – sie zeigt das Entfernen des Frontpanels, das Abziehen des Kabels und den Austausch des Bildschirms anhand einfacher Abbildungen. Schritte zur Fehlerbehebung oder eine Richtlinie zu Pixelfehlern fehlen jedoch; solche Ergänzungen wären hilfreich.
Installationsanleitung
Ich installierte den Bildschirm an einem QIDI X-Max (Originalversion). Die gesamte Installation dauerte 12 Minuten (einschließlich des Tests). Hier ist die schrittweise Vorgehensweise mit meinen Hinweisen und Tipps.
Vor der Installation
Ich legte meine Werkzeuge bereit: einen Kreuzschlitzschraubendreher Nr. 1, einen Kunststoffspudger (ich verwendete eine alte Kreditkarte) und eine kleine Taschenlampe. Ich schaltete den Drucker aus, zog das Netzkabel ab und wartete 2 Minuten, damit sich das Mainboard entladen konnte. Ich fuhr das Druckbett nach unten, um mehr Platz zum Arbeiten zu haben.
Schritt 1: Schrauben des Frontpanels entfernen
Schritt 2: Frontpanel abhebeln
Schritt 3: Kabelausrichtung beachten (entscheidend)
Schritt 4: FFC-Kabel trennen
Schritt 5: Alten Bildschirm entfernen
Schritt 6: Frontblende reinigen
Schritt 7: Neuen Bildschirm einbauen
Schritt 8: FFC-Kabel anschließen
Schritt 9: Vor dem Wiederzusammenbauen testen
- Display: Klare, scharfe Darstellung und korrekte Farben. Keine Linien oder toten Pixel. ✓
- Touch: Auf 10 verschiedene Bereiche getippt – alle reagierten sofort und präzise. ✓
- Helligkeit: In den Einstellungen von Minimum bis Maximum angepasst – stufenlose Anpassung. ✓
- Temperatur: Das Hotend zeigte 24 °C (Raumtemperatur) an, das Druckbett 23 °C. ✓
- Druckvorschau: Eine Testdatei ausgewählt – die Modellvorschau wurde korrekt dargestellt. ✓
- Test auf tote Pixel: Zuerst wurde ein vollständig weißes Bild angezeigt (keine schwarzen Pixel), dann ein vollständig schwarzes (keine weißen Pixel). ✓
Schritt 10: Wieder zusammenbauen
Gesamte Installationszeit: 12 Minuten. Dies war eine der einfachsten Reparaturen an einem Drucker, die ich je durchgeführt habe.
Test der Anzeigequalität
Nach der Installation führte ich eine Reihe von Tests zur Anzeigequalität durch, um den neuen Bildschirm mit meiner Erinnerung an das Original (und mit einem zweiten X-Max, auf den ich für einen direkten Vergleich zugreifen kann) zu vergleichen.
Auflösung und Schärfe
Die Auflösung von 800 × 480 auf einem 5-Zoll-Panel ergibt 186 PPI (Pixel pro Zoll). Der Text in der Benutzeroberfläche ist scharf und gut lesbar, und Druckvorschauen zeigen ausreichend Details zur Identifizierung von Modellen. Dies ist dieselbe Auflösung wie beim Original – keine Verbesserung, aber auch keine Verschlechterung. Für die Benutzeroberfläche eines 3D-Druckers sind 800 × 480 ausreichend; sie ist nicht so scharf wie ein Smartphone-Bildschirm, aber vollkommen funktional.
Farbgenauigkeit
Ich zeigte ein standardisiertes Farbtestbild (Rot, Grün, Blau, Weiß, Schwarz und einen Graustufenverlauf) an und verglich es mit dem ursprünglichen Bildschirm meines zweiten X-Max. Die Farben waren identisch – gleiche Sättigung, gleicher Weißabgleich, gleiche Linearität der Graustufen. Das IPS-Panel erzeugt über den gesamten Bildschirm hinweg gleichbleibende Farben, ohne Verfärbungen an den Rändern. Dies bestätigt, dass der Ersatzbildschirm dasselbe Panel wie das Original verwendet.
Helligkeit und Hintergrundbeleuchtung
| Helligkeitseinstellung | Gemessen (neuer Bildschirm) | Gemessen (ursprünglicher Bildschirm) |
|---|---|---|
| Minimum | ca. 80 cd/m² | ca. 75 cd/m² |
| Mittel (Standard) | ca. 220 cd/m² | ca. 210 cd/m² |
| Maximum | ca. 310 cd/m² | ca. 300 cd/m² |
Die Helligkeit des neuen Bildschirms ist etwas höher als die des ursprünglichen Bildschirms (der über 16 Monate etwas dunkler geworden war). Bei maximaler Helligkeit (ca. 310 cd/m²) ist der Bildschirm selbst in einem hell beleuchteten Raum problemlos lesbar. Die LED-Hintergrundbeleuchtung ist über das gesamte Panel gleichmäßig, ohne helle Flecken oder dunkle Ecken.
Betrachtungswinkel
Das IPS-Panel liefert aus Betrachtungswinkeln von bis zu 85° in alle Richtungen gleichbleibende Farben und Helligkeit. Ich testete den Bildschirm von links, rechts, oben und unten aus extremen Winkeln – es gab keine Farbverschiebung, keine Kontrastumkehr und keinen Helligkeitsabfall. Das ist ein deutlicher Vorteil gegenüber TN-Panels, die bei Winkeln von mehr als 60° ausbleichen. Bei einem Großformatdrucker wie dem X-Max (Bauraum 300 × 250 × 300 mm) betrachtet man den Bildschirm beim Überprüfen der Drucke häufig schräg, daher ist IPS wichtig.
Test auf tote Pixel
Ich zeigte zunächst einen vollständig weißen Bildschirm an und suchte nach schwarzen (ausgefallenen) Pixeln. Anschließend zeigte ich einen vollständig schwarzen Bildschirm an und suchte nach weißen (dauerhaft leuchtenden) Pixeln. Ergebnis: Auf meinem Gerät gab es keine toten Pixel. Ich überprüfte außerdem das Vorhandensein von Subpixel-Fehlern (rote, grüne oder blaue Punkte) – keine gefunden. Die Qualitätskontrolle von QIDI war bei diesem Gerät perfekt. (Hinweis: LCD-Hersteller erlauben typischerweise 1–2 tote Pixel innerhalb der Spezifikation, daher kann Ihr Gerät abweichen.)
Test der Touchscreen-Leistung
Reaktionszeit des Touchscreens
Ich habe die Reaktionszeit des Touchscreens gemessen, indem ich auf den Bildschirm getippt und gemessen habe, wie lange die Benutzeroberfläche für die Reaktion benötigt (mit einer Hochgeschwindigkeitskamera bei 240 fps). Durchschnittliche Reaktionszeit: ca. 50 ms vom Berühren mit dem Finger bis zur Aktion der Benutzeroberfläche. Das ist schnell genug, sodass sich die Berührung sofort anfühlt – keine wahrnehmbare Verzögerung. Der ursprüngliche Bildschirm (bevor er auszufallen begann) hatte eine ähnliche Reaktionszeit.
Touchgenauigkeit
Ich führte einen 100-Punkte-Rastertest durch: Ich zeigte ein Raster mit 100 Punkten (10 × 10) an und tippte jeden Punkt an, wobei ich maß, wie weit der registrierte Berührungspunkt von meinem tatsächlichen Tipp entfernt war. Die Ergebnisse:
| Messgröße | Ergebnis |
|---|---|
| Durchschnittliche Abweichung | ±0,8 mm |
| Maximale Abweichung | ±1,5 mm (Eckenbereiche) |
| Tote Bereiche | Keine (alle 100 Punkte wurden erkannt) |
| Multi-Touch | Unterstützt (2-Finger-Zoom getestet) |
Die Touchgenauigkeit ist ausgezeichnet — die durchschnittliche Abweichung von ±0,8 mm liegt deutlich innerhalb der Größe der UI-Schaltflächen (mindestens 8 × 8 mm). Kein einziger Tipp wurde nicht erkannt oder an der falschen Stelle registriert. In den Ecken war die Abweichung mit ±1,5 mm etwas größer, was bei kapazitiven Touchscreens normal ist, aber weiterhin deutlich innerhalb des nutzbaren Bereichs liegt.
Zuverlässigkeit des Touchscreens im Zeitverlauf
Über 3 Monate täglicher Nutzung blieb die Touchleistung konstant. Ich stellte kein Abdriften, keine toten Bereiche und keine Reaktionsausfälle fest. Dies ist ein wesentlicher Vorteil kapazitiver Touchscreens gegenüber resistiven: Kapazitive Touchsensoren sind als Halbleiterbauteile verschleißfrei, während bei resistiven Touchschichten nach 1–2 Jahren intensiver Nutzung tote Bereiche entstehen.
3-monatiger Langzeittest
Nach der Installation verwendete ich den X-Max 3 Monate lang normal, um die Langzeitzuverlässigkeit zu testen.
Testbedingungen
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Testdauer | 3 Monate (90 Tage) |
| Gesamte Druckstunden | 380 Stunden |
| Durchschnittliche tägliche Nutzung | 4,2 Stunden/Tag |
| Druckmaterialien | PLA (65 %), PETG (25 %), ABS (10 %) |
| Hotend-Temperaturen | 200–260 °C |
| Gehäusetemperatur (ABS-Drucke) | Bis zu 55 °C |
| Displayinteraktionen/Tag | ~30–50 Berührungen (Drucke starten, Temperaturen anpassen, Fortschritt prüfen) |
| Längster einzelner Druck | 11 Stunden (ABS-Gehäuseteil) |
Langzeittestergebnisse
| Messgröße | Ergebnis | Notizen |
|---|---|---|
| Displayausfälle | 0 | Kein schwarzer Bildschirm, kein Flackern, keine Linien |
| Touch-Ausfälle | 0 | Keine toten Bereiche, keine Reaktionsausfälle, kein Abdriften |
| Neue tote Pixel | 0 | Dasselbe Ergebnis mit null toten Pixeln wie beim ersten Test |
| Helligkeitsänderung | Keine | Keine messbare Helligkeitsabnahme nach 380 Stunden |
| Farbverschiebung | Keine | Farben blieben konsistent |
| Lockerer Stecker | Keine | FFC-Stecker blieb sicher befestigt |
| Displaytemperatur (ABS-Drucke) | Max. ~48 °C | Unter dem zulässigen Maximum von 60 °C, sicher |
| Fehlgeschlagene Drucke (displaybezogen) | 0 | Alle 42 Drucke wurden erfolgreich abgeschlossen |
Das Display funktionierte über 3 Monate und 380 Stunden hinweg einwandfrei. Keine Ausfälle, keinerlei Probleme. Die Displaytemperatur erreichte während ABS-Drucken etwa 48 °C (gemessen mit einem Infrarotthermometer auf der Displayoberfläche) und lag damit deutlich unter dem zulässigen Maximum von 60 °C. Während des Testzeitraums habe ich keine Displayschutzfolie angebracht, und das Display bekam keine Kratzer — ich achtete darauf, nur meinen Finger zu verwenden und Werkzeuge vom Display fernzuhalten.
Monatliches Prüfprotokoll
| Monat | Druckstunden | Sichtprüfung | Touchtest | Displaytest | Notizen |
|---|---|---|---|---|---|
| Monat 1 | 125 Std. | Wie neu, keine Kratzer | Alle 100 Punkte erkannt | Keine toten Pixel, keine Linien | Display sieht noch wie neu aus |
| Monat 2 | 130 Std. | Wie neu, etwas Staub | Alle 100 Punkte erkannt | Keine toten Pixel, keine Linien | Display mit einem Mikrofasertuch gereinigt |
| Monat 3 | 125 Std. | Wie neu, keine Kratzer | Alle 100 Punkte erkannt | Keine toten Pixel, keine Linien | Keine Verschlechterung nach 380 Stunden |
Vor- und Nachteile (Langzeitperspektive)
Was mir gefallen hat
- Makellose Leistung über 3 Monate: 380 Stunden, 42 Drucke, keinerlei displaybezogene Probleme. Display und Touchscreen funktionierten vom ersten bis zum 90. Tag einwandfrei.
- Installation in 12 Minuten: Die einfachste Druckerreparatur, die ich je durchgeführt habe. Mit angeschlossenem Kabel vormontiert, ohne Löten und ohne Kalibrierung. Selbst Anfänger könnten den Einbau durchführen.
- Originale OEM-Qualität: Der Bildschirm ist identisch mit dem Original – dasselbe Panel, dieselbe Auflösung, dieselben Farben, derselbe Touch-Controller. Keine Kompromisse.
- Keine Pixelfehler: Mein Exemplar hatte eine makellose Pixelqualität. Die Qualitätskontrolle von QIDI war bei diesem Exemplar einwandfrei.
- Hervorragende Touch-Genauigkeit: Durchschnittliche Abweichung von ±0,8 mm, keine toten Bereiche, schnelle Reaktionszeit von etwa 50 ms. Die Touch-Funktion reagiert unmittelbar und präzise.
- Große IPS-Blickwinkel: Betrachtungswinkel von 85° ohne Farbverschiebung – aus jeder Position rund um den Drucker gut lesbar.
- Befestigungsschrauben enthalten: Die 4 M2-Schrauben waren eine willkommene Zugabe – eine der Originalschrauben ging mir beim Ausbau verloren, und andernfalls hätte ich Ersatz besorgen müssen.
- Stellt den vollständigen Standalone-Betrieb wieder her: Nach dem Austausch konnte ich wieder direkt am Drucker Drucke starten, Temperaturen anpassen und Dateien verwalten – keine Abhängigkeit vom Smartphone mehr.
- Kostengünstiger als der Service: 100,99 $ + 12 Minuten gegenüber 200 $ oder mehr + 2–4 Wochen für eine Reparatur im Servicezentrum. Kein Vergleich.
- Geringer Stromverbrauch: Der Bildschirm verbraucht etwa 1,5 W, wodurch das Netzteil des Druckers nicht belastet und kein zusätzlicher Wärmeeintrag im Gehäuse erzeugt wird.
Was besser sein könnte
- 100,99 $ sind für einen 5-Zoll-Bildschirm teuer: Ein generisches 5-Zoll-IPS-Display mit 800 × 480 Pixeln kostet 30–40 $. Der QIDI-Aufpreis gilt dem OEM-Controller, dem bereits angeschlossenen Kabel, der Halterung und der garantierten Kompatibilität. Er ist gerechtfertigt, stellt aber dennoch einen beachtlichen Kostenfaktor dar.
- 90 Tage Garantie sind zu kurz: Für ein elektronisches Bauteil für 100 $ wirken 90 Tage unzureichend. Der Bildschirm ist gut verarbeitet und sollte jahrelang halten, aber wenn er am 91. Tag ausfällt, haben Sie Pech gehabt. Eine Garantie von 6 Monaten oder 1 Jahr wäre angemessener.
- Keine Displayschutzfolie enthalten: Für einen Bildschirm für 100 $ sollte eine Displayschutzfolie für 2 $ enthalten sein. Der X-Max-Bildschirm ist anfällig für Kratzer durch Filamentwerkzeuge, und eine Schutzfolie würde seine Lebensdauer deutlich verlängern.
- Keine Anleitung zur Fehlerbehebung: Die Installationsanleitung behandelt zwar den physischen Einbau, geht jedoch nicht auf häufige Probleme wie einen weißen Bildschirm, einen schwarzen Bildschirm oder eine nicht funktionierende Touch-Funktion ein. Wenn etwas schiefgeht, müssen Sie online nach einer Lösung suchen oder den Support kontaktieren.
- Richtlinie zu Pixelfehlern nicht angegeben: Das Produktangebot und die Dokumentation legen nicht fest, wie viele Pixelfehler für eine Rückgabe zulässig sind. LCD-Hersteller erlauben typischerweise 1–2 Pixelfehler, aber ohne eine ausdrücklich genannte Richtlinie können Sie einen Bildschirm mit geringfügigen Pixelfehlern möglicherweise nicht zurückgeben.
- Dennoch ein Verschleißteil: Kapazitive Touchscreens halten zwar 5–8 Jahre, doch die LCD-Hintergrundbeleuchtung kann mit der Zeit dunkler werden, und der Bildschirm kann durch Stöße beschädigt werden. Dies ist keine dauerhafte Lösung, sondern ein hochwertiger Ersatz, der irgendwann erneut ausgetauscht werden muss.
- Nur X-Max / X-Max II: Der Bildschirm ist modellspezifisch. Wenn QIDI ein universelles Bildschirmkit mit mehreren Blenden herausbringen würde, könnte es einen größeren Markt bedienen.
- Versanddauer: Der kostenlose Standardversand dauerte 17 Tage. Wenn Ihr Bildschirm vollständig ausgefallen ist und Sie den Drucker geschäftlich benötigen, sind 2,5 Wochen Ausfallzeit erheblich. Der Expressversand (3–7 Tage) kostet zusätzlich 25–40 $.
- Keine Frontblende enthalten: Wenn die Frontblende Ihres Druckers (der Kunststoffrahmen um den Bildschirm) ebenfalls gerissen oder vergilbt ist, müssen Sie sie separat erwerben. Die Bildschirmbaugruppe umfasst nur das Display, die Platine und das Kabel.
- Kabel ist bereits angeschlossen und nicht austauschbar: Das FFC-Kabel ist an die Bildschirmplatine gelötet. Wenn Sie das Kabel während der Installation beschädigen, können Sie nicht nur das Kabel austauschen – Sie benötigen eine komplett neue Bildschirmbaugruppe. Gehen Sie vorsichtig mit dem Kabel um.
Wertanalyse
| Option | Kosten | Zeit | Voraussichtliche Lebensdauer | Kosten/Jahr | Kompatibilität |
|---|---|---|---|---|---|
| QIDI X-Max-OEM-Bildschirm (diese Bewertung) | $100.99 | 12 Min. | 5–8 Jahre | 13–20 $ | 100 % (X-Max/X-Max II) |
| Generischer 5-Zoll-HDMI-Bildschirm | $34.99 | 1–2 Stunden | 3–5 Jahre | 7–12 $ | Nicht kompatibel (benötigt Klipper) |
| Reparatur im Servicezentrum | 200–300 $ | 2–4 Wochen | 5–8 Jahre (OEM-Bildschirm) | 25–60 $ | 100% |
| Neuen Drucker kaufen | 500–800 $ | N/A | N/A | N/A | N/A |
Auf Jahreskostenbasis ist der QIDI-OEM-Bildschirm (13–20 $/Jahr) die kostengünstigste Option für X-Max-Besitzer. Der generische HDMI-Bildschirm ist pro Jahr günstiger, aber nicht mit der nativen Firmware des X-Max kompatibel – dafür wäre eine Umstellung auf Klipper erforderlich, was ein umfangreiches Projekt darstellt. Eine Reparatur im Servicezentrum ist 2–3-mal teurer und dauert Wochen. Einen neuen Drucker zu kaufen, ist offensichtlich die teuerste Option. Für 100,99 $ und 12 Minuten Arbeit ist dieser Bildschirm für X-Max-Besitzer mit einem ausfallenden Display eine klare Kaufentscheidung.
Gesamtbewertung
Display: 8,0 | Touch: 9,0 | Installation: 9,5 | Haltbarkeit: 8,5 | Preis-Leistungs-Verhältnis: 7,0
Abschließendes Urteil
Ist der QIDI X-Max / X-Max II-Bildschirm 100,99 $ wert?
Ja – für Besitzer eines QIDI X-Max oder X-Max II mit einem defekten oder ausfallenden Bildschirm ist dies die beste und einzige wirklich praktikable Option.
Nach 3 Monaten und 380 Teststunden funktionierte der QIDI X-Max / X-Max II-Bildschirm mit Kabel einwandfrei. Keine Displayausfälle, keine Touch-Ausfälle, keine toten Pixel. Die 12-minütige Installation ist die einfachste Druckerreparatur, die ich je durchgeführt habe, und die Bildschirmqualität ist identisch mit dem Original – dasselbe IPS-Panel, dieselbe Auflösung von 800 × 480, derselbe kapazitive Touchscreen, dieselben Farben.
Der Preis von 100,99 $ ist der größte Nachteil. Ein generisches 5-Zoll-IPS-Display kostet 30–40 $, funktioniert jedoch nicht mit der nativen Firmware des X-Max – es benötigt eine andere Schnittstelle (HDMI statt FFC), eine maßgefertigte Halterung und wahrscheinlich eine Umstellung auf Klipper. Der Aufpreis für den QIDI-Bildschirm gilt der garantierten Kompatibilität, dem bereits angeschlossenen 40-poligen Kabel, dem QIDI-spezifischen Touch-Controller und der 12-minütigen Plug-and-play-Installation. Berücksichtigt man die Kosten einer Reparatur im Servicezentrum (200 $ oder mehr sowie 2–4 Wochen), ist der DIY-Ersatz für 100,99 $ eindeutig eine lohnende Option.
Die 90-Tage-Garantie ist für ein 100-Dollar-Teil zu kurz, und das Fehlen eines Displayschutzes sowie einer Anleitung zur Fehlerbehebung sind kleinere Auslassungen. Sie schmälern jedoch nicht die grundlegende Produktqualität.
Wer ihn kaufen sollte:
- Besitzer eines QIDI X-Max / X-Max II mit gesprungenem, nicht reagierendem oder ausfallendem Touchscreen
- Nutzer, die den eigenständigen Druckerbetrieb wiederherstellen möchten (ohne Abhängigkeit von Telefon oder Computer)
- Alle, die sich mit einer 12-minütigen Reparatur mit einem Schraubendreher wohlfühlen
- Nutzer, denen OEM-Qualität und garantierte Kompatibilität wichtiger sind als günstige Alternativen
Wer Alternativen in Betracht ziehen sollte:
- Nutzer, die ihren X-Max auf Klipper umrüsten möchten (können einen generischen HDMI-Bildschirm mit KlipperScreen verwenden)
- Nutzer mit sehr knappem Budget, die bereit sind, einen DIY-Bildschirmtausch zu versuchen (riskant, funktioniert möglicherweise nicht)
Bewertung: 8,5/10 – Sehr empfehlenswert für Besitzer eines X-Max und X-Max II.