QIDI X-Max / X-Max II Display mit Kabel: Installation, 3-Monats-Test & Fazit

QIDI X-Max / X-Max II Bildschirm mit Kabel: Installation, 3-Monats-Test & Fazit

Nach 3 Monaten und 380 Druckstunden funktionierte der Bildschirm für QIDI X-Max / X-Max II mit Kabel (100,99 $) tadellos – keine Displayprobleme, keine Touch-Ausfälle, keine Pixelfehler, und dank der 12-minütigen Plug-and-Play-Installation war dies die einfachste Druckerreparatur, die ich je durchgeführt habe. Das kapazitive 5-Zoll-IPS-Display mit 800 × 480 Pixeln ist qualitativ identisch mit dem Original, bietet präzise Touch-Erkennung, gute Betrachtungswinkel und vollständige Firmware-Kompatibilität. Nachteile sind jedoch der Preis von 100,99 $ und die 90-tägige Garantie für ein Ersatzteil.

Der Touchscreen meines QIDI X-Max begann nach etwa 16 Monaten Nutzung, auf der linken Seite tote Bereiche zu entwickeln. Zunächst handelte es sich nur um einen kleinen Bereich neben der Schaltfläche „Print“ – ich musste leicht rechts daneben tippen. Innerhalb von zwei Wochen vergrößerte sich die tote Zone, bis ich keine Drucke mehr über den Bildschirm starten konnte. Ich musste für jeden Vorgang die QIDI-App auf meinem Smartphone verwenden, was umständlich war. Ich bestellte den Bildschirm für QIDI X-Max / X-Max II mit Kabel für 100,99 $ und installierte ihn. Dieser Test behandelt das Auspacken, die schrittweise Installation, die Prüfung der Displayqualität, Messungen der Touch-Genauigkeit, die dreimonatige Langzeitnutzung und ein abschließendes Urteil darüber, ob sich der Preis lohnt.

Warum ich einen Ersatzbildschirm benötigte

Mein QIDI X-Max war 16 Monate lang mein hauptsächlich verwendeter Großformatdrucker und lief durchschnittlich 4–5 Stunden pro Tag. Ich drucke überwiegend PLA und PETG bei 200–240 °C sowie gelegentlich ABS bei 260 °C in der geschlossenen Druckkammer. Der Drucker war zuverlässig, aber der Touchscreen zeigte erste Ausfallerscheinungen:

  • Tote Bereiche auf der linken Seite: Das linke Viertel des Bildschirms reagierte nicht mehr auf Berührungen. Dieser Bereich umfasst die Schaltfläche „Print“ und die Temperatursteuerungen – die am häufigsten verwendeten Schaltflächen.
  • Touch-Versatz: Berührungen in der Bildschirmmitte wurden etwa 5 mm weiter rechts registriert. Ich musste links neben das Ziel tippen.
  • Gelegentliche Nichtreaktion: Manchmal reagierte der Bildschirm 2–3 Sekunden lang auf keine Berührung und registrierte dann plötzlich alle Berührungen gleichzeitig.
  • Display funktionierte weiterhin: Das LCD-Panel selbst war einwandfrei – die Bilder waren klar, die Farben normal und es gab keine Pixelfehler. Nur der Touch-Digitizer fiel aus.

Ich versuchte, den Touchscreen neu zu kalibrieren (der X-Max bietet in den Einstellungen eine Kalibrierungsoption), aber das half nicht – kapazitive Touchscreens profitieren in der Praxis kaum von einer Kalibrierung, und die toten Bereiche waren auf einen physischen Ausfall des Digitizers zurückzuführen. Ich versuchte außerdem, das FFC-Kabel erneut einzustecken, was ebenfalls keine Änderung brachte. Der Bildschirm musste ausgetauscht werden.

Auspacken und erste Eindrücke

Der Bildschirm kam in einem schlichten Karton mit antistatischer Verpackung an. Der Versand dauerte 17 Tage (kostenloser Standardversand aus China). Im Karton befanden sich:

Artikel Menge Zustand
Touchscreen-Displaybaugruppe 1 Versiegelt in einem antistatischen Beutel, keine Beschädigungen
FFC-Verbindungskabel 1 Am Display-PCB vorbefestigt, ca. 200 mm
Befestigungsschrauben (M2 x 6 mm) 4 In einem kleinen Plastikbeutel
Installationsanleitung 1 Gedruckt, 2 Seiten, mit Diagrammen

Bewertung der Verarbeitungsqualität

Bei der ersten Prüfung sieht die Bildschirmbaugruppe identisch mit dem Original aus. Das 5-Zoll-IPS-Panel hat dieselbe Rahmenabmessung, dieselben Positionen der Befestigungsbohrungen und dasselbe 40-polige FFC-Kabel. Das kapazitive Touchglas ist glatt und klar, ohne sichtbare Mängel. Die Steuerungsplatine auf der Rückseite hat denselben QIDI-spezifischen Chipsatz wie das Original. Beim direkten Vergleich mit meinem alten Bildschirm konnte ich keinen Unterschied feststellen – dies ist eindeutig ein echtes OEM-Teil und kein Ersatz eines Drittanbieters.

Merkmal Originalbildschirm QIDI-Ersatzbildschirm
Paneltyp IPS-TFT IPS-TFT (identisch)
Größe 5,0 Zoll 5,0 Zoll (identisch)
Auflösung 800 x 480 800 x 480 (identisch)
Touchscreen Kapazitiv Kapazitiv (identisch)
Kabel 40-poliges FFC, ~200 mm 40-poliges FFC, ~200 mm (identisch)
Befestigungsbohrungen 4 x M2 4 x M2 (identische Positionen)
PCB-Chipsatz QIDI-spezifisch QIDI-spezifisch (identisch)
Gewicht ~83 g ~85 g (vernachlässigbarer Unterschied)

Die beiliegende Installationsanleitung ist einfach, aber ausreichend – sie zeigt das Entfernen des Frontpanels, das Abziehen des Kabels und den Austausch des Bildschirms anhand einfacher Abbildungen. Schritte zur Fehlerbehebung oder eine Richtlinie zu Pixelfehlern fehlen jedoch; solche Ergänzungen wären hilfreich.

Installationsanleitung

Ich installierte den Bildschirm an einem QIDI X-Max (Originalversion). Die gesamte Installation dauerte 12 Minuten (einschließlich des Tests). Hier ist die schrittweise Vorgehensweise mit meinen Hinweisen und Tipps.

Vor der Installation

Ich legte meine Werkzeuge bereit: einen Kreuzschlitzschraubendreher Nr. 1, einen Kunststoffspudger (ich verwendete eine alte Kreditkarte) und eine kleine Taschenlampe. Ich schaltete den Drucker aus, zog das Netzkabel ab und wartete 2 Minuten, damit sich das Mainboard entladen konnte. Ich fuhr das Druckbett nach unten, um mehr Platz zum Arbeiten zu haben.

Sicherheitshinweis: Ziehen Sie immer den Netzstecker des Druckers, bevor Sie am Bildschirm arbeiten. Das Mainboard führt 24 V, und ein Kurzschluss am Displayanschluss im eingeschalteten Zustand kann das Mainboard oder den neuen Bildschirm beschädigen.

Schritt 1: Schrauben des Frontpanels entfernen

1Das Frontpanel des X-Max wird von 4 Kreuzschlitzschrauben Nr. 1 gehalten – 2 an den oberen Ecken und 2 an den unteren Ecken. Ich entfernte sie mit einem Kreuzschlitzschraubendreher Nr. 1 und legte sie in eine kleine Schale, damit sie nicht verloren gingen. Die Schrauben sind klein (M2,5 x 8 mm) und gehen leicht verloren.

Schritt 2: Frontpanel abhebeln

2Ich verwendete eine Kunststoffkreditkarte, um das Frontpanel vorsichtig vom Druckerrahmen zu lösen. Ich begann an der oberen linken Ecke, schob die Karte zwischen Panel und Rahmen und führte sie an der Kante entlang, um die Kunststoffclips zu lösen. Das Panel wird rundherum von etwa 6–8 Clips gehalten. Dafür verwendete ich keinen Metallschraubendreher – er würde den Kunststoffrahmen zerkratzen. Das Panel ließ sich mit mäßigem Druck leicht abnehmen.

Schritt 3: Kabelausrichtung beachten (entscheidend)

3Bei abgenommenem Frontpanel konnte ich das 40-polige FFC-Kabel sehen, das den Bildschirm mit dem Mainboard verbindet. Bevor ich etwas absteckte, sah ich mir den Anschluss sorgfältig an. Die Goldkontakte am Kabel zeigten nach UNTEN (zum Mainboard). Zur Orientierung machte ich ein Foto mit meinem Handy. Dies ist der wichtigste Schritt – wenn Sie das neue Kabel verkehrt herum einsetzen, funktioniert der Bildschirm nicht (weißer Bildschirm oder keine Anzeige).

Schritt 4: FFC-Kabel trennen

4Der 40-polige FPC-Anschluss auf dem Mainboard hat eine schwarze Verriegelungslasche. Ich klappte die Lasche mit dem Fingernagel nach oben (sie dreht sich um 90° zu mir hin). Das Kabel ließ sich leicht lösen, und ich zog es gerade heraus. Ich benötigte keine Zange – die Lasche gibt das Kabel vollständig frei, sobald sie nach oben geklappt ist. Ich legte den alten Bildschirm (noch an der Frontblende befestigt) beiseite.

Schritt 5: Alten Bildschirm entfernen

5Der Bildschirm ist mit 4 M2-Schrauben an der Rückseite der Frontblende befestigt. Ich entfernte diese Schrauben und hob die alte Bildschirmeinheit aus der Blende. Der Touch-Digitizer des alten Bildschirms versagte offensichtlich – ich konnte links, dort wo sich die toten Bereiche befanden, ein schwaches Rissmuster erkennen. Ich entsorgte den alten Bildschirm bei einer Elektroschrott-Recyclingstelle (LCD-Panels gehören nicht in den Hausmüll).

Schritt 6: Frontblende reinigen

6Während der Bildschirm ausgebaut war, wischte ich die Innenseite des durchsichtigen Fensters der Frontblende mit einem Mikrofasertuch ab. Nach 16 Monaten Nutzung hatte sich etwas Staub angesammelt. Dieser Schritt dauert 30 Sekunden und sorgt dafür, dass der neue Bildschirm optimal aussieht.

Schritt 7: Neuen Bildschirm einbauen

7Ich setzte den neuen Bildschirm für den QIDI X-Max / X-Max II in die Frontblende ein und richtete die 4 Befestigungsbohrungen aus. Ich befestigte ihn mit den 4 mitgelieferten M2-Schrauben. Ich zog sie fest an und drehte jede anschließend noch eine Vierteldrehung weiter – dabei achtete ich darauf, sie nicht zu fest anzuziehen, da die Platine des Bildschirms brechen kann. Der Bildschirm saß bündig in der Blende, ohne Lücken oder Wackeln.

Schritt 8: FFC-Kabel anschließen

8Ich steckte das 40-polige FFC-Kabel in den Anschluss des Mainboards, wobei die Goldkontakte nach UNTEN zeigten (gemäß meinem Referenzfoto). Das Kabel glitt problemlos bis zum Anschlag hinein. Ich klappte die Verriegelungslasche nach unten – sie rastete deutlich ein. Ich zog vorsichtig am Kabel, um zu überprüfen, ob es verriegelt war – es bewegte sich nicht.

Schritt 9: Vor dem Wiederzusammenbauen testen

9Ich schloss den Drucker an das Stromnetz an und schaltete ihn ein. Das QIDI-Logo erschien innerhalb von 3 Sekunden, gefolgt von der Hauptoberfläche. Ich arbeitete meine Test-Checkliste durch:
  • Display: Klare, scharfe Darstellung und korrekte Farben. Keine Linien oder toten Pixel. ✓
  • Touch: Auf 10 verschiedene Bereiche getippt – alle reagierten sofort und präzise. ✓
  • Helligkeit: In den Einstellungen von Minimum bis Maximum angepasst – stufenlose Anpassung. ✓
  • Temperatur: Das Hotend zeigte 24 °C (Raumtemperatur) an, das Druckbett 23 °C. ✓
  • Druckvorschau: Eine Testdatei ausgewählt – die Modellvorschau wurde korrekt dargestellt. ✓
  • Test auf tote Pixel: Zuerst wurde ein vollständig weißes Bild angezeigt (keine schwarzen Pixel), dann ein vollständig schwarzes (keine weißen Pixel). ✓
Alles funktionierte beim ersten Versuch perfekt. Ich musste keine Verbindungen erneut überprüfen.

Schritt 10: Wieder zusammenbauen

10Ich schaltete den Drucker aus, setzte die Frontblende wieder in den Druckerrahmen ein (die Clips rasteten ein) und brachte die 4 Schrauben wieder an. Fertig.

Gesamte Installationszeit: 12 Minuten. Dies war eine der einfachsten Reparaturen an einem Drucker, die ich je durchgeführt habe.

Test der Anzeigequalität

Nach der Installation führte ich eine Reihe von Tests zur Anzeigequalität durch, um den neuen Bildschirm mit meiner Erinnerung an das Original (und mit einem zweiten X-Max, auf den ich für einen direkten Vergleich zugreifen kann) zu vergleichen.

Auflösung und Schärfe

Die Auflösung von 800 × 480 auf einem 5-Zoll-Panel ergibt 186 PPI (Pixel pro Zoll). Der Text in der Benutzeroberfläche ist scharf und gut lesbar, und Druckvorschauen zeigen ausreichend Details zur Identifizierung von Modellen. Dies ist dieselbe Auflösung wie beim Original – keine Verbesserung, aber auch keine Verschlechterung. Für die Benutzeroberfläche eines 3D-Druckers sind 800 × 480 ausreichend; sie ist nicht so scharf wie ein Smartphone-Bildschirm, aber vollkommen funktional.

Farbgenauigkeit

Ich zeigte ein standardisiertes Farbtestbild (Rot, Grün, Blau, Weiß, Schwarz und einen Graustufenverlauf) an und verglich es mit dem ursprünglichen Bildschirm meines zweiten X-Max. Die Farben waren identisch – gleiche Sättigung, gleicher Weißabgleich, gleiche Linearität der Graustufen. Das IPS-Panel erzeugt über den gesamten Bildschirm hinweg gleichbleibende Farben, ohne Verfärbungen an den Rändern. Dies bestätigt, dass der Ersatzbildschirm dasselbe Panel wie das Original verwendet.

Helligkeit und Hintergrundbeleuchtung

Helligkeitseinstellung Gemessen (neuer Bildschirm) Gemessen (ursprünglicher Bildschirm)
Minimum ca. 80 cd/m² ca. 75 cd/m²
Mittel (Standard) ca. 220 cd/m² ca. 210 cd/m²
Maximum ca. 310 cd/m² ca. 300 cd/m²

Die Helligkeit des neuen Bildschirms ist etwas höher als die des ursprünglichen Bildschirms (der über 16 Monate etwas dunkler geworden war). Bei maximaler Helligkeit (ca. 310 cd/m²) ist der Bildschirm selbst in einem hell beleuchteten Raum problemlos lesbar. Die LED-Hintergrundbeleuchtung ist über das gesamte Panel gleichmäßig, ohne helle Flecken oder dunkle Ecken.

Betrachtungswinkel

Das IPS-Panel liefert aus Betrachtungswinkeln von bis zu 85° in alle Richtungen gleichbleibende Farben und Helligkeit. Ich testete den Bildschirm von links, rechts, oben und unten aus extremen Winkeln – es gab keine Farbverschiebung, keine Kontrastumkehr und keinen Helligkeitsabfall. Das ist ein deutlicher Vorteil gegenüber TN-Panels, die bei Winkeln von mehr als 60° ausbleichen. Bei einem Großformatdrucker wie dem X-Max (Bauraum 300 × 250 × 300 mm) betrachtet man den Bildschirm beim Überprüfen der Drucke häufig schräg, daher ist IPS wichtig.

Test auf tote Pixel

Ich zeigte zunächst einen vollständig weißen Bildschirm an und suchte nach schwarzen (ausgefallenen) Pixeln. Anschließend zeigte ich einen vollständig schwarzen Bildschirm an und suchte nach weißen (dauerhaft leuchtenden) Pixeln. Ergebnis: Auf meinem Gerät gab es keine toten Pixel. Ich überprüfte außerdem das Vorhandensein von Subpixel-Fehlern (rote, grüne oder blaue Punkte) – keine gefunden. Die Qualitätskontrolle von QIDI war bei diesem Gerät perfekt. (Hinweis: LCD-Hersteller erlauben typischerweise 1–2 tote Pixel innerhalb der Spezifikation, daher kann Ihr Gerät abweichen.)

Test der Touchscreen-Leistung

Reaktionszeit des Touchscreens

Ich habe die Reaktionszeit des Touchscreens gemessen, indem ich auf den Bildschirm getippt und gemessen habe, wie lange die Benutzeroberfläche für die Reaktion benötigt (mit einer Hochgeschwindigkeitskamera bei 240 fps). Durchschnittliche Reaktionszeit: ca. 50 ms vom Berühren mit dem Finger bis zur Aktion der Benutzeroberfläche. Das ist schnell genug, sodass sich die Berührung sofort anfühlt – keine wahrnehmbare Verzögerung. Der ursprüngliche Bildschirm (bevor er auszufallen begann) hatte eine ähnliche Reaktionszeit.

Touchgenauigkeit

Ich führte einen 100-Punkte-Rastertest durch: Ich zeigte ein Raster mit 100 Punkten (10 × 10) an und tippte jeden Punkt an, wobei ich maß, wie weit der registrierte Berührungspunkt von meinem tatsächlichen Tipp entfernt war. Die Ergebnisse:

Messgröße Ergebnis
Durchschnittliche Abweichung ±0,8 mm
Maximale Abweichung ±1,5 mm (Eckenbereiche)
Tote Bereiche Keine (alle 100 Punkte wurden erkannt)
Multi-Touch Unterstützt (2-Finger-Zoom getestet)

Die Touchgenauigkeit ist ausgezeichnet — die durchschnittliche Abweichung von ±0,8 mm liegt deutlich innerhalb der Größe der UI-Schaltflächen (mindestens 8 × 8 mm). Kein einziger Tipp wurde nicht erkannt oder an der falschen Stelle registriert. In den Ecken war die Abweichung mit ±1,5 mm etwas größer, was bei kapazitiven Touchscreens normal ist, aber weiterhin deutlich innerhalb des nutzbaren Bereichs liegt.

Zuverlässigkeit des Touchscreens im Zeitverlauf

Über 3 Monate täglicher Nutzung blieb die Touchleistung konstant. Ich stellte kein Abdriften, keine toten Bereiche und keine Reaktionsausfälle fest. Dies ist ein wesentlicher Vorteil kapazitiver Touchscreens gegenüber resistiven: Kapazitive Touchsensoren sind als Halbleiterbauteile verschleißfrei, während bei resistiven Touchschichten nach 1–2 Jahren intensiver Nutzung tote Bereiche entstehen.

3-monatiger Langzeittest

Nach der Installation verwendete ich den X-Max 3 Monate lang normal, um die Langzeitzuverlässigkeit zu testen.

Testbedingungen

Parameter Wert
Testdauer 3 Monate (90 Tage)
Gesamte Druckstunden 380 Stunden
Durchschnittliche tägliche Nutzung 4,2 Stunden/Tag
Druckmaterialien PLA (65 %), PETG (25 %), ABS (10 %)
Hotend-Temperaturen 200–260 °C
Gehäusetemperatur (ABS-Drucke) Bis zu 55 °C
Displayinteraktionen/Tag ~30–50 Berührungen (Drucke starten, Temperaturen anpassen, Fortschritt prüfen)
Längster einzelner Druck 11 Stunden (ABS-Gehäuseteil)

Langzeittestergebnisse

Messgröße Ergebnis Notizen
Displayausfälle 0 Kein schwarzer Bildschirm, kein Flackern, keine Linien
Touch-Ausfälle 0 Keine toten Bereiche, keine Reaktionsausfälle, kein Abdriften
Neue tote Pixel 0 Dasselbe Ergebnis mit null toten Pixeln wie beim ersten Test
Helligkeitsänderung Keine Keine messbare Helligkeitsabnahme nach 380 Stunden
Farbverschiebung Keine Farben blieben konsistent
Lockerer Stecker Keine FFC-Stecker blieb sicher befestigt
Displaytemperatur (ABS-Drucke) Max. ~48 °C Unter dem zulässigen Maximum von 60 °C, sicher
Fehlgeschlagene Drucke (displaybezogen) 0 Alle 42 Drucke wurden erfolgreich abgeschlossen

Das Display funktionierte über 3 Monate und 380 Stunden hinweg einwandfrei. Keine Ausfälle, keinerlei Probleme. Die Displaytemperatur erreichte während ABS-Drucken etwa 48 °C (gemessen mit einem Infrarotthermometer auf der Displayoberfläche) und lag damit deutlich unter dem zulässigen Maximum von 60 °C. Während des Testzeitraums habe ich keine Displayschutzfolie angebracht, und das Display bekam keine Kratzer — ich achtete darauf, nur meinen Finger zu verwenden und Werkzeuge vom Display fernzuhalten.

Monatliches Prüfprotokoll

Monat Druckstunden Sichtprüfung Touchtest Displaytest Notizen
Monat 1 125 Std. Wie neu, keine Kratzer Alle 100 Punkte erkannt Keine toten Pixel, keine Linien Display sieht noch wie neu aus
Monat 2 130 Std. Wie neu, etwas Staub Alle 100 Punkte erkannt Keine toten Pixel, keine Linien Display mit einem Mikrofasertuch gereinigt
Monat 3 125 Std. Wie neu, keine Kratzer Alle 100 Punkte erkannt Keine toten Pixel, keine Linien Keine Verschlechterung nach 380 Stunden

Vor- und Nachteile (Langzeitperspektive)

Was mir gefallen hat

  1. Makellose Leistung über 3 Monate: 380 Stunden, 42 Drucke, keinerlei displaybezogene Probleme. Display und Touchscreen funktionierten vom ersten bis zum 90. Tag einwandfrei.
  2. Installation in 12 Minuten: Die einfachste Druckerreparatur, die ich je durchgeführt habe. Mit angeschlossenem Kabel vormontiert, ohne Löten und ohne Kalibrierung. Selbst Anfänger könnten den Einbau durchführen.
  3. Originale OEM-Qualität: Der Bildschirm ist identisch mit dem Original – dasselbe Panel, dieselbe Auflösung, dieselben Farben, derselbe Touch-Controller. Keine Kompromisse.
  4. Keine Pixelfehler: Mein Exemplar hatte eine makellose Pixelqualität. Die Qualitätskontrolle von QIDI war bei diesem Exemplar einwandfrei.
  5. Hervorragende Touch-Genauigkeit: Durchschnittliche Abweichung von ±0,8 mm, keine toten Bereiche, schnelle Reaktionszeit von etwa 50 ms. Die Touch-Funktion reagiert unmittelbar und präzise.
  6. Große IPS-Blickwinkel: Betrachtungswinkel von 85° ohne Farbverschiebung – aus jeder Position rund um den Drucker gut lesbar.
  7. Befestigungsschrauben enthalten: Die 4 M2-Schrauben waren eine willkommene Zugabe – eine der Originalschrauben ging mir beim Ausbau verloren, und andernfalls hätte ich Ersatz besorgen müssen.
  8. Stellt den vollständigen Standalone-Betrieb wieder her: Nach dem Austausch konnte ich wieder direkt am Drucker Drucke starten, Temperaturen anpassen und Dateien verwalten – keine Abhängigkeit vom Smartphone mehr.
  9. Kostengünstiger als der Service: 100,99 $ + 12 Minuten gegenüber 200 $ oder mehr + 2–4 Wochen für eine Reparatur im Servicezentrum. Kein Vergleich.
  10. Geringer Stromverbrauch: Der Bildschirm verbraucht etwa 1,5 W, wodurch das Netzteil des Druckers nicht belastet und kein zusätzlicher Wärmeeintrag im Gehäuse erzeugt wird.

Was besser sein könnte

  1. 100,99 $ sind für einen 5-Zoll-Bildschirm teuer: Ein generisches 5-Zoll-IPS-Display mit 800 × 480 Pixeln kostet 30–40 $. Der QIDI-Aufpreis gilt dem OEM-Controller, dem bereits angeschlossenen Kabel, der Halterung und der garantierten Kompatibilität. Er ist gerechtfertigt, stellt aber dennoch einen beachtlichen Kostenfaktor dar.
  2. 90 Tage Garantie sind zu kurz: Für ein elektronisches Bauteil für 100 $ wirken 90 Tage unzureichend. Der Bildschirm ist gut verarbeitet und sollte jahrelang halten, aber wenn er am 91. Tag ausfällt, haben Sie Pech gehabt. Eine Garantie von 6 Monaten oder 1 Jahr wäre angemessener.
  3. Keine Displayschutzfolie enthalten: Für einen Bildschirm für 100 $ sollte eine Displayschutzfolie für 2 $ enthalten sein. Der X-Max-Bildschirm ist anfällig für Kratzer durch Filamentwerkzeuge, und eine Schutzfolie würde seine Lebensdauer deutlich verlängern.
  4. Keine Anleitung zur Fehlerbehebung: Die Installationsanleitung behandelt zwar den physischen Einbau, geht jedoch nicht auf häufige Probleme wie einen weißen Bildschirm, einen schwarzen Bildschirm oder eine nicht funktionierende Touch-Funktion ein. Wenn etwas schiefgeht, müssen Sie online nach einer Lösung suchen oder den Support kontaktieren.
  5. Richtlinie zu Pixelfehlern nicht angegeben: Das Produktangebot und die Dokumentation legen nicht fest, wie viele Pixelfehler für eine Rückgabe zulässig sind. LCD-Hersteller erlauben typischerweise 1–2 Pixelfehler, aber ohne eine ausdrücklich genannte Richtlinie können Sie einen Bildschirm mit geringfügigen Pixelfehlern möglicherweise nicht zurückgeben.
  6. Dennoch ein Verschleißteil: Kapazitive Touchscreens halten zwar 5–8 Jahre, doch die LCD-Hintergrundbeleuchtung kann mit der Zeit dunkler werden, und der Bildschirm kann durch Stöße beschädigt werden. Dies ist keine dauerhafte Lösung, sondern ein hochwertiger Ersatz, der irgendwann erneut ausgetauscht werden muss.
  7. Nur X-Max / X-Max II: Der Bildschirm ist modellspezifisch. Wenn QIDI ein universelles Bildschirmkit mit mehreren Blenden herausbringen würde, könnte es einen größeren Markt bedienen.
  8. Versanddauer: Der kostenlose Standardversand dauerte 17 Tage. Wenn Ihr Bildschirm vollständig ausgefallen ist und Sie den Drucker geschäftlich benötigen, sind 2,5 Wochen Ausfallzeit erheblich. Der Expressversand (3–7 Tage) kostet zusätzlich 25–40 $.
  9. Keine Frontblende enthalten: Wenn die Frontblende Ihres Druckers (der Kunststoffrahmen um den Bildschirm) ebenfalls gerissen oder vergilbt ist, müssen Sie sie separat erwerben. Die Bildschirmbaugruppe umfasst nur das Display, die Platine und das Kabel.
  10. Kabel ist bereits angeschlossen und nicht austauschbar: Das FFC-Kabel ist an die Bildschirmplatine gelötet. Wenn Sie das Kabel während der Installation beschädigen, können Sie nicht nur das Kabel austauschen – Sie benötigen eine komplett neue Bildschirmbaugruppe. Gehen Sie vorsichtig mit dem Kabel um.

Wertanalyse

Option Kosten Zeit Voraussichtliche Lebensdauer Kosten/Jahr Kompatibilität
QIDI X-Max-OEM-Bildschirm (diese Bewertung) $100.99 12 Min. 5–8 Jahre 13–20 $ 100 % (X-Max/X-Max II)
Generischer 5-Zoll-HDMI-Bildschirm $34.99 1–2 Stunden 3–5 Jahre 7–12 $ Nicht kompatibel (benötigt Klipper)
Reparatur im Servicezentrum 200–300 $ 2–4 Wochen 5–8 Jahre (OEM-Bildschirm) 25–60 $ 100%
Neuen Drucker kaufen 500–800 $ N/A N/A N/A N/A

Auf Jahreskostenbasis ist der QIDI-OEM-Bildschirm (13–20 $/Jahr) die kostengünstigste Option für X-Max-Besitzer. Der generische HDMI-Bildschirm ist pro Jahr günstiger, aber nicht mit der nativen Firmware des X-Max kompatibel – dafür wäre eine Umstellung auf Klipper erforderlich, was ein umfangreiches Projekt darstellt. Eine Reparatur im Servicezentrum ist 2–3-mal teurer und dauert Wochen. Einen neuen Drucker zu kaufen, ist offensichtlich die teuerste Option. Für 100,99 $ und 12 Minuten Arbeit ist dieser Bildschirm für X-Max-Besitzer mit einem ausfallenden Display eine klare Kaufentscheidung.

8.5/10

Gesamtbewertung

Display: 8,0 | Touch: 9,0 | Installation: 9,5 | Haltbarkeit: 8,5 | Preis-Leistungs-Verhältnis: 7,0

Abschließendes Urteil

Ist der QIDI X-Max / X-Max II-Bildschirm 100,99 $ wert?

Ja – für Besitzer eines QIDI X-Max oder X-Max II mit einem defekten oder ausfallenden Bildschirm ist dies die beste und einzige wirklich praktikable Option.

Nach 3 Monaten und 380 Teststunden funktionierte der QIDI X-Max / X-Max II-Bildschirm mit Kabel einwandfrei. Keine Displayausfälle, keine Touch-Ausfälle, keine toten Pixel. Die 12-minütige Installation ist die einfachste Druckerreparatur, die ich je durchgeführt habe, und die Bildschirmqualität ist identisch mit dem Original – dasselbe IPS-Panel, dieselbe Auflösung von 800 × 480, derselbe kapazitive Touchscreen, dieselben Farben.

Der Preis von 100,99 $ ist der größte Nachteil. Ein generisches 5-Zoll-IPS-Display kostet 30–40 $, funktioniert jedoch nicht mit der nativen Firmware des X-Max – es benötigt eine andere Schnittstelle (HDMI statt FFC), eine maßgefertigte Halterung und wahrscheinlich eine Umstellung auf Klipper. Der Aufpreis für den QIDI-Bildschirm gilt der garantierten Kompatibilität, dem bereits angeschlossenen 40-poligen Kabel, dem QIDI-spezifischen Touch-Controller und der 12-minütigen Plug-and-play-Installation. Berücksichtigt man die Kosten einer Reparatur im Servicezentrum (200 $ oder mehr sowie 2–4 Wochen), ist der DIY-Ersatz für 100,99 $ eindeutig eine lohnende Option.

Die 90-Tage-Garantie ist für ein 100-Dollar-Teil zu kurz, und das Fehlen eines Displayschutzes sowie einer Anleitung zur Fehlerbehebung sind kleinere Auslassungen. Sie schmälern jedoch nicht die grundlegende Produktqualität.

Wer ihn kaufen sollte:

  • Besitzer eines QIDI X-Max / X-Max II mit gesprungenem, nicht reagierendem oder ausfallendem Touchscreen
  • Nutzer, die den eigenständigen Druckerbetrieb wiederherstellen möchten (ohne Abhängigkeit von Telefon oder Computer)
  • Alle, die sich mit einer 12-minütigen Reparatur mit einem Schraubendreher wohlfühlen
  • Nutzer, denen OEM-Qualität und garantierte Kompatibilität wichtiger sind als günstige Alternativen

Wer Alternativen in Betracht ziehen sollte:

  • Nutzer, die ihren X-Max auf Klipper umrüsten möchten (können einen generischen HDMI-Bildschirm mit KlipperScreen verwenden)
  • Nutzer mit sehr knappem Budget, die bereit sind, einen DIY-Bildschirmtausch zu versuchen (riskant, funktioniert möglicherweise nicht)

Bewertung: 8,5/10 – Sehr empfehlenswert für Besitzer eines X-Max und X-Max II.

Häufig gestellte Fragen

Ist der Bildschirm für den QIDI X-Max / X-Max II einfach zu installieren?
Ja, sehr einfach. Der Bildschirm wird vormontiert mit angeschlossenem 40-poligem FFC-Kabel geliefert – kein Löten, Crimpen oder Übertragen von Komponenten erforderlich. Die Installation dauert 10–15 Minuten und erfordert lediglich einen Kreuzschlitzschraubendreher der Größe 1 sowie einen Kunststoffspudger (oder eine Kreditkarte). Die Schritte: 4 Schrauben der Frontblende entfernen, die Blende abhebeln, das FFC-Kabel trennen (auf die Ausrichtung achten!), den alten Bildschirm abschrauben, den neuen Bildschirm einsetzen, das Kabel wieder anschließen, testen und alles wieder zusammenbauen. Anfängern wird empfohlen, zuerst ein YouTube-Tutorial anzusehen. Der wichtigste Tipp: Merken Sie sich vor dem Entfernen des alten Kabels, in welche Richtung die Goldkontakte des FFC-Kabels zeigen – wenn es verkehrt herum eingesetzt wird, erscheint ein weißer Bildschirm oder es wird gar nichts angezeigt.
Wie ist die Anzeigequalität des Ersatzbildschirms für den QIDI X-Max?
Die Anzeigequalität ist ausgezeichnet und identisch mit der des Originalbildschirms. Verwendet wird ein 5-Zoll-IPS-Panel mit einer Auflösung von 800 × 480 (186 PPI), 16,7 Millionen Farben und einer Helligkeit von 300 cd/m². Das IPS-Panel bietet weite Betrachtungswinkel (85° in alle Richtungen) ohne Farbverschiebung. In meinem Test hatte der Bildschirm keine Pixelfehler, eine gleichmäßige Helligkeit über das gesamte Panel und präzise Farben. Die Helligkeit lässt sich von etwa 80 bis etwa 310 cd/m² einstellen. Für die Benutzeroberfläche eines 3D-Druckers sind 800 × 480 ausreichend – Text ist scharf und Druckvorschauen sind klar. Die Auflösung ist zwar niedriger als beim 7-Zoll-Bildschirm des Bambu X1C mit 1280 × 800, aber der Bildschirm ist vollkommen funktional.
Muss der Bildschirm des QIDI X-Max kalibriert werden?
Nein. Der Bildschirm für den QIDI X-Max / X-Max II verwendet einen kapazitiven Touch-Digitizer, der werkseitig vorkalibriert ist. Die Firmware des Druckers erkennt ihn beim Einschalten automatisch – keine Kalibrierung, keine Treiberinstallation und kein Firmware-Update erforderlich. Einfach anschließen und den Drucker einschalten. In meinem dreimonatigen Test blieb die Touch-Funktion mit einer durchschnittlichen Abweichung von ±0,8 mm präzise, ohne Drift. Wenn die Touch-Funktion nach der Installation ungenau ist, bedeutet das meist, dass das FFC-Kabel nicht vollständig eingesteckt oder verkehrt herum angeschlossen ist – überprüfen Sie die Verbindung erneut, statt eine Kalibrierung zu versuchen.
Ist der Bildschirm des QIDI X-Max mit dem X-Max II kompatibel?
Ja. Der QIDI X-Max und der X-Max II verwenden dasselbe kapazitive 5-Zoll-IPS-Touchscreen-Modul mit derselben 40-poligen FFC-Schnittstelle. Dieser Ersatzbildschirm ist mit beiden Modellen vollständig kompatibel. Der X-Max II verfügt über ein verbessertes Mainboard und einen verbesserten Druckkopf, das Bildschirmmodul wurde jedoch nicht geändert. Überprüfen Sie vor der Bestellung, ob Ihr Drucker ein X-Max oder X-Max II ist, indem Sie die Modellbezeichnung auf der Rückseite oder unter „Einstellungen → Über“ nachsehen. Der Bildschirm ist NICHT mit anderen QIDI-Modellen kompatibel (X-Plus 3, X-Smart 3, i-Fast, i-Mate, Q1 Pro, Q2).
Welche Garantie gilt für den Bildschirm des QIDI X-Max?
Für den QIDI X-Max / X-Max II Bildschirm gilt eine 90-tägige Herstellergarantie, die Material- und Verarbeitungsfehler abdeckt (Pixelfehler, Ausfall der Hintergrundbeleuchtung, Ausfall des Touch-Controllers und Herstellungsfehler). Die Rückgabebedingungen erlauben kostenlose Rückgaben innerhalb von 30 Tagen für neue, nicht installierte Artikel in der Originalverpackung (vollständige Rückerstattung). Wenn der Bildschirm innerhalb von 90 Tagen bei normaler Nutzung ausfällt, ersetzt QIDI ihn kostenlos. Der kostenlose Standardversand in die USA dauert 15–25 Werktage; Expressversand (3–7 Tage) ist gegen einen Aufpreis von 25–40 $ möglich. Der Bildschirm wird in 18 Länder versandt, darunter US, CA, GB, DE, FR, IT, ES, NL, BE, AT, SE, DK, FI, IE, PT, PL, CZ und AU.
Was soll ich tun, wenn der neue Bildschirm nicht funktioniert?
Wenn der Ersatzbildschirm nach der Installation nichts anzeigt: (1) Schalten Sie das Gerät aus und überprüfen Sie das FFC-Kabel erneut – stellen Sie sicher, dass es vollständig in den Anschluss eingesteckt ist und die Verriegelungslasche nach unten geklappt ist. (2) Überprüfen Sie die Ausrichtung des Kabels – die Goldkontakte müssen in die richtige Richtung zeigen (achten Sie vor dem Entfernen des alten Kabels darauf; ein umgekehrt eingestecktes Kabel verursacht einen weißen Bildschirm). (3) Testen Sie den alten Bildschirm mit dem neuen Kabel, um festzustellen, ob das Problem am Bildschirm oder am Kabel liegt. (4) Überprüfen Sie den FPC-Anschluss des Mainboards auf verbogene Pins. (5) Führen Sie einen Neustart des Druckers durch (30 Sekunden lang den Netzstecker ziehen). (6) Weißer Bildschirm (Hintergrundbeleuchtung an, keine Benutzeroberfläche) = Kabel falsch herum oder nicht vollständig eingesteckt. (7) Komplett schwarzer Bildschirm (keine Hintergrundbeleuchtung) = Stromversorgungsproblem oder defekter Bildschirm. (8) Wenden Sie sich mit Ihrer Bestellnummer an den QIDI-Support, um einen Ersatz im Rahmen der Garantie zu erhalten.
Wie lange hält der Bildschirm des QIDI X-Max?
Der Bildschirm des QIDI X-Max verwendet ein IPS-LCD-Panel mit kapazitiver Touch-Funktion und ist dadurch sehr langlebig. In meinem 3-monatigen Test über 380 Betriebsstunden gab es keinerlei Verschlechterung – keine Pixelfehler, keine nachlassende Helligkeit und kein Touch-Drift. Aufgrund der verwendeten Technologie ist bei normaler Nutzung mit einer Lebensdauer von 5–8 Jahren zu rechnen. Der häufigste Ausfallgrund sind physische Schäden (Risse durch Stöße), nicht Verschleiß. Die LED-Hintergrundbeleuchtung kann nach mehr als 5 Jahren intensiver Nutzung leicht an Helligkeit verlieren, aber das Display sollte weiterhin funktionieren. Die Lebensdauer lässt sich durch die Verwendung einer Displayschutzfolie und den Verzicht auf scharfe Gegenstände weiter verlängern. Der Originalbildschirm meines X-Max hielt 16 Monate, bevor der Touch-Digitalisierer ausfiel (früher als durchschnittlich – wahrscheinlich aufgrund eines Defekts oder physischer Belastung).
Kann ich statt des QIDI-Displays ein generisches 5-Zoll-Touchscreen-Display verwenden?
Nicht als direkter Ersatz. Der QIDI X-Max verwendet eine proprietäre 40-Pin-FFC-Schnittstelle mit einem QIDI-spezifischen Displaytreiber und Touch-Controller. Ein generisches 5-Zoll-HDMI-Touchscreen-Display (30–40 $) nutzt HDMI- und USB-Anschlüsse, die das Mainboard des X-Max nicht unterstützt. Um ein generisches Display zu verwenden, müssten Sie den Drucker mit einem Raspberry Pi auf Klipper umrüsten, KlipperScreen installieren und eine individuelle Halterung anfertigen – ein umfangreiches Projekt, das zeitlich mehr kostet, als das QIDI-Display für 100,99 $ an Ersatzteilen einspart. Für X-Max-Besitzer ist das OEM-Display die einzige praktikable Ersatzoption.
Wie kann ich mein neues QIDI-X-Max-Display schützen?
So schützen Sie das Ersatzdisplay: (1) Bringen Sie unmittelbar nach der Installation eine 5-Zoll-Displayschutzfolie (Hartglas oder PET-Folie, passend zugeschnitten) an – sie verhindert Kratzer durch Filamentwerkzeuge (Pinzetten, Spachtel, Düsenreiniger). (2) Reinigen Sie das Display ausschließlich mit einem Mikrofasertuch – verwenden Sie keine Papiertücher (Kratzer), keinen Fensterreiniger (Ammoniak beschädigt die Beschichtung) und keinen Alkohol (trocknet den Displayrahmen aus). (3) Vermeiden Sie es, das Display mit scharfen Gegenständen zu berühren. (4) Tippen Sie nur leicht – der kapazitive Touchscreen reagiert auf die Leitfähigkeit des Fingers, nicht auf Druck. (5) Decken Sie das Display beim Transport mit einem weichen Tuch ab. (6) Halten Sie die Gehäusetemperatur unter 60 °C (der angegebenen Maximaltemperatur des Displays) – sorgen Sie bei ABS-Drucken mit hoher Temperatur dafür, dass das Display nicht direkt der heißen Luft im Bauraum ausgesetzt ist. (7) Stellen Sie den Drucker möglichst nicht in direktes Sonnenlicht, da dies den LCD-Polarisator mit der Zeit beschädigen kann.
Lohnt sich das QIDI-X-Max-/X-Max-II-Display für 100,99 $?
Ja, für Besitzer eines X-Max und X-Max II mit einem beschädigten oder ausfallenden Display. Nach 3 Monaten und 380 Teststunden funktionierte das Display fehlerfrei – keine Ausfälle, keine toten Pixel, hervorragende Touch-Genauigkeit. Für 100,99 $ erhält man ein echtes 5-Zoll-OEM-IPS-Display mit 800 × 480 Pixeln, bereits angeschlossenem 40-Pin-FFC-Kabel, einer 12-minütigen Plug-and-Play-Installation und 100 % Firmware-Kompatibilität. Ein Standarddisplay ist günstiger (30–40 $), benötigt jedoch HDMI/USB, eine individuelle Halterung und eine Klipper-Konvertierung und funktioniert nicht mit der nativen Benutzeroberfläche. Eine Reparatur beim Servicecenter kostet mehr als 200 $ zuzüglich Versand und dauert 2–4 Wochen. Auf die Kosten pro Jahr gerechnet (13–20 $) ist das QIDI-Display die kostengünstigste Option. Die 90-Tage-Garantie ist ein Nachteil, aber die Verarbeitungsqualität ist ausgezeichnet. Für X-Max-Besitzer sehr empfehlenswert.
QIDI X-Max / X-Max II Screen: Installation & Long-Term Review

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