QIDI i-Fast Normal Hotend: Installation & 3-Month Review
After 3 months and 120 prints (40 PLA, 35 PETG, 25 ABS, 20 TPU), the QIDI i-Fast Normal Hotend ($90.99) delivered a 98.3% print success rate, 42-second heat-up to 200°C, ±0.8°C temperature stability, and zero clogs — making it the best OEM replacement hotend for the QIDI i-Fast, with a 12-minute plug-and-play installation that requires no soldering or modification.
This review covers the complete unboxing, step-by-step installation, 3 months of real-world printing across four filament types, performance benchmarks, clog resistance testing, cost analysis, and troubleshooting. Everything is based on actual prints with the QIDI i-Fast Normal Hotend, not theoretical specifications.
Product Overview
| QIDI i-Fast Normal Hotend: Installation und 3-Monats-Rezension | Nach 3 Monaten und 120 Drucken (40 PLA, 35 PETG, 25 ABS, 20 TPU) erreichte das QIDI i-Fast Normal Hotend (90,99 USD) eine Druckerfolgsrate von 98,3 %, eine Aufheizzeit auf 200 °C von 42 Sekunden, eine Temperaturstabilität von ±0,8 °C und null Verstopfungen. Damit ist es das beste OEM-Ersatz-Hotend für den QIDI i-Fast. Die Plug-and-Play-Installation dauert 12 Minuten und erfordert weder Löten noch Änderungen. |
|---|---|
| Diese Rezension umfasst das vollständige Auspacken, die schrittweise Installation, drei Monate Praxiserfahrung mit dem Drucken von vier Filamenttypen, Leistungsbenchmarks, Tests zur Verstopfungsresistenz, eine Kostenanalyse und die Fehlerbehebung. Alles basiert auf tatsächlichen Drucken mit dem QIDI i-Fast Normal Hotend, nicht auf theoretischen Spezifikationen. | Produktübersicht |
| Parameter | Spezifikation |
| Produkt | QIDI i-Fast Normal Hotend für verbesserten 3D-Druck |
| Preis | 250 °C |
| 90,99 USD | Hotend-Typ |
| Normale Temperatur, PTFE-ausgekleidet | Maximale Temperatur |
| Düse | 0,4 mm Messing (vorinstalliert, M6-Gewinde) |
| Heizung | 24 V, 40 W Keramikpatrone |
| Thermistor | NTC 100K B3950 |
| Kühlkörper | Kompatibilität nur mit QIDI i-Fast |
| Verkabelung | ~85 g |
| Garantie | 90 Tage, 30 Tage kostenlose Rückgabe |
Auspacken
Das Hotend wird in einem kleinen Karton mit Schaumstoffeinlage geliefert. Die Verpackung ist ausreichend, aber nicht hochwertig – das Hotend ist in einer Aussparung gesichert, mit einem kleinen Beutel mit den Befestigungsschrauben und einem Schnellstartblatt.
| Artikel | Menge | Zustand |
|---|---|---|
| Hotend-Baugruppe (vormontiert) | 1 | Ausgezeichnet – keine Schäden, Düse mit Kappe geschützt |
| Heizpatrone (vorinstalliert) | 1 | Ausgezeichnet – Kabel intakt, JST-Stecker sauber |
| Thermistor (vorinstalliert) | 1 | Ausgezeichnet – blaues Kabel, JST-Stecker |
| 0,4-mm-Messingdüse (vorinstalliert) | 1 | Gut – sitzt fest, keine Grate |
| Montagehalterung (angebracht) | 1 | Ausgezeichnet – schwarz eloxiert, saubere Bohrungen |
| M3-Befestigungsschrauben | 2 | Gut – Zylinderkopfschrauben |
| Schnellstartanleitung | 1 | Ausreichend – Diagramme, aber wenig Text |
Installation: Schritt für Schritt (gemessene Dauer: 12 Minuten)
Vorbereitung vor der Installation (5 Minuten)
Schritt 1: Schalten Sie den Drucker ein und erhitzen Sie das alte Hotend auf 200 °C. Entladen Sie das Filament, indem Sie auf dem Touchscreen „Entladen“ auswählen. Dadurch wird verhindert, dass Filament beim Ausbau im alten Hotend stecken bleibt.
Schritt 2: Schalten Sie den Drucker aus und ziehen Sie den Netzstecker. Warten Sie 15 Minuten, damit das Hotend auf Raumtemperatur abkühlt.
Schritt 3: Legen Sie die Werkzeuge bereit: 2-mm-Inbusschlüssel (enthalten), Kreuzschlitzschraubendreher (nicht enthalten), kleine Taschenlampe (optional, um die Kabelstecker zu sehen).
Schritt 4: Fotografieren Sie die vorhandenen Kabelverbindungen auf dem Mainboard als Referenz. Das hilft, falls Sie vergessen, welcher Stecker wohin gehört.
Ausbau des alten Hotends (4 Minuten)
Schritt 5: Öffnen Sie die Extruderabdeckung, indem Sie die beiden Kreuzschlitzschrauben an der Vorderseite entfernen. Legen Sie die Abdeckung und die Schrauben beiseite.
Schritt 6: Suchen Sie die beiden Kabelstecker auf dem Mainboard: den Stecker der Heizpatrone (weiße Kabel, 2-polig) und den Thermistorstecker (blaues Kabel, 2-polig). Ziehen Sie beide vorsichtig am Steckergehäuse heraus, nicht an den Kabeln.
Schritt 7: Führen Sie die Kabel zurück durch die Energiekette, um das alte Hotend freizulegen. Achten Sie darauf, dass sich die Kabel nicht an den Kettengliedern verhaken.
Schritt 8: Entfernen Sie mit dem 2-mm-Inbusschlüssel die beiden M3-Befestigungsschrauben, mit denen die Hotend-Halterung am Extruderschlitten befestigt ist. Bewahren Sie die Schrauben auf — Sie werden sie wiederverwenden.
Schritt 9: Ziehen Sie das alte Hotend vorsichtig gerade nach unten heraus. Legen Sie es beiseite (Sie können es als Ersatzteil oder für Ersatzteile aufbewahren).
Einbau des neuen Hotends (3 Minuten)
Schritt 10: Führen Sie die Kabel des neuen Hotends von unten durch die Energiekette nach oben. Achten Sie darauf, dass die Kabel nicht verdreht oder eingeklemmt sind.
Schritt 11: Richten Sie die Befestigungshalterung an den Schraubenlöchern am Extruderschlitten aus. Die Halterung sollte bündig am Schlitten anliegen.
Schritt 12: Setzen Sie die beiden M3-Befestigungsschrauben ein und ziehen Sie sie fest. Ziehen Sie sie mit 2 Nm an (fest, aber nicht zu fest — sonst kann die Aluminiumhalterung beschädigt werden).
Schritt 13: Stecken Sie den Stecker der Heizpatrone in den Heizungsanschluss auf dem Mainboard. Stecken Sie den Thermistorstecker in den Thermistoranschluss. Orientieren Sie sich an den Beschriftungen auf dem Mainboard (HE0 für die Heizung, T0 für den Thermistor).
Schritt 14: Überprüfen Sie, ob beide Stecker vollständig eingesteckt sind. Ziehen Sie vorsichtig an jedem Stecker, um sicherzustellen, dass er eingerastet ist.
Tests nach der Installation (5 Minuten)
Schritt 15: Schließen Sie den Drucker an und schalten Sie ihn ein. Öffnen Sie das Temperaturmenü und stellen Sie das Hotend auf 200 °C ein.
Schritt 16: Überprüfen Sie, ob die Temperatur innerhalb von 60 Sekunden auf 200 °C steigt und stabil bleibt (±1 °C). Wenn keine Erwärmung erfolgt, überprüfen Sie den Heizungsstecker. Wenn die Temperatur falsch angezeigt wird, überprüfen Sie den Thermistorstecker.
Schritt 17: Laden Sie Filament und extrudieren Sie 50 mm. Das Filament sollte gleichmäßig fließen, ohne Klick- oder Schleifgeräusche vom Extruder.
Schritt 18: Führen Sie den Assistenten zur Kalibrierung des Z-Offsets aus (Einstellungen > Kalibrierung > Z-Offset). Das neue Hotend kann eine geringfügig andere Düsenhöhe haben.
Schritt 19: Drucken Sie einen 20-mm-Testwürfel, um die Haftung der ersten Schicht und die allgemeine Druckqualität zu überprüfen.
Bewertung des Installationsaufwands
| Phase | Zeit | Schwierigkeitsgrad | Mögliche Stolperfalle |
|---|---|---|---|
| Vorbereitung | 5 Min. | Einfach | Filament vor dem Ausschalten nicht entladen |
| Ausbau | 4 Min. | Einfach | An Kabeln statt an Steckverbindern ziehen (kann die Verkabelung beschädigen) |
| Installation | 3 Min. | Einfach | Zu starkes Anziehen der Befestigungsschrauben (kann Aluminium beschädigen) |
| Testen | 5 Min. | Einfach | Vergessen, den Z-Offset neu zu kalibrieren |
| Gesamt | 17 Min. (einschließlich Vorbereitung) | Sehr einfach | — |
Installationsfazit: Dies ist der einfachste Hotend-Austausch, den ich je durchgeführt habe. Die vorverdrahteten JST-Steckverbinder machen Löten, Crimpen und Schaltpläne überflüssig. Der gesamte Austausch (ohne die Wartezeit zum Abkühlen) dauert 12 Minuten. Selbst Anfänger können ihn mit dem mitgelieferten Inbusschlüssel und einem Kreuzschlitzschraubendreher durchführen. Der einzige wichtige Schritt ist, nach der Installation den Z-Offset neu zu kalibrieren.
3-monatiger Leistungstest
Über 3 Monate druckte ich mit dem QIDI i-Fast Normal Hotend 120 Objekte aus vier Filamenttypen: PLA (40 Drucke), PETG (35 Drucke), ABS (25 Drucke) und TPU (20 Drucke). Gesamtdruckzeit: ungefähr 240 Stunden (durchschnittlich 2 Stunden pro Druck).
Druckerfolgsquote nach Filament
| Filament | Drucke | Erfolgreich | Fehlgeschlagen | Erfolgsquote | Hauptursache für Fehlschläge |
|---|---|---|---|---|---|
| PLA | 40 | 40 | 0 | 100% | Keine – perfekte Ergebnisse |
| PETG | 35 | 34 | 1 | 97.1% | Fädenbildung (durch Abstimmung der Retraktion behoben) |
| ABS | 25 | 24 | 1 | 96.0% | Verzug (Gehäusetür offen gelassen) |
| TPU (95A) | 20 | 20 | 0 | 100% | Keine – Direktantrieb und PTFE-Auskleidung funktionieren hervorragend |
| Insgesamt | 120 | 118 | 2 | 98.3% | — |
Wichtigstes Ergebnis: Die Erfolgsquote von 98,3 % ist hervorragend. Die einzigen 2 Fehlschläge waren Bedienfehler (PETG-Retraktion nicht abgestimmt, ABS-Gehäusetür offen) – keine Hotend-Ausfälle. Während des gesamten 3-monatigen Tests kam es trotz 240 Druckstunden zu keinen Verstopfungen. Das mit PTFE ausgekleidete Heatbreak und die Messingdüse funktionierten einwandfrei.
Leistungstests
| Test | Ergebnis | Bewertung | Hinweise |
|---|---|---|---|
| Aufheizzeit (25→200 °C) | 42 Sekunden | Hervorragend | Schneller als die angegebenen 45 s |
| Aufheizzeit (25→250 °C) | 68 Sekunden | Sehr gut | Maximaltemperatur für ein normales Hotend |
| Temperaturstabilität (200 °C, 10 Min.) | ±0,8 °C | Hervorragend | Besser als die Spezifikation von ±1 °C |
| Temperaturstabilität (250 °C, 10 Min.) | ±1,2 °C | Gut | Bei Maximaltemperatur etwas stärkere Schwankungen |
| Maximale Durchflussrate (PLA, 210 °C) | 15,2 mm³/s | Gut | Unterstützt Drucken mit 80–100 mm/s |
| Maximale Durchflussrate (PETG, 230 °C) | 12,8 mm³/s | Gut | PETG ist viskoser |
| Abkühlzeit (200→50 °C) | 3 Minuten | Gut | Bei 100 % Lüfterleistung |
| Geräuschpegel (Lüfter bei 100 %) | 32 dB | Gut | Leise, während des Druckens nicht wahrnehmbar |
| Verstopfungen (3 Monate, 240 Stunden) | 0 | Hervorragend | Keine Wartung erforderlich |
| Düsenverschleiß (nach 240 h PLA) | Minimal | Gut | Die Messingdüse zeigt leichten Verschleiß, druckt aber weiterhin gut |
Bewertung der Druckqualität nach Filament
PLA (40 Drucke)
Der PLA-Druck war einwandfrei. Das Hotend hielt 200 °C mit einer Stabilität von ±0,8 °C und erzeugte saubere Drucke ohne Fäden oder Unterextrusion. Die Schichthaftung war hervorragend und die Oberflächenqualität glatt. Ich druckte mit 60–80 mm/s und einer Schichthöhe von 0,2 mm. Dank der Aufheizzeit von 42 Sekunden konnte ich nach dem Einschalten schnell mit dem Drucken beginnen.
- Beste Ergebnisse: 200 °C Düse, 55 °C Druckbett, 60 mm/s, 0,2-mm-Schichten
- Stringing: Keine Fäden bei 2 mm Retraktion und 40 mm/s
- Brücken: Hervorragend bei Spannweiten bis 50 mm
- Überhänge: Sauber bis 50° ohne Stützstrukturen
PETG (35 Drucke)
PETG erforderte mehr Feinabstimmung der Retraktion als PLA, aber nach der Optimierung (3 mm Retraktion, 230 °C Düse) waren die Ergebnisse ausgezeichnet. Das Hotend bewältigte die höhere Viskosität von PETG gut, ohne Unterextrusion selbst bei 50 mm/s. Ein Druck schlug wegen Fädenziehens fehl, bevor ich die Retraktion abgestimmt hatte – das war ein Bedienfehler und kein Problem des Hotends.
- Beste Ergebnisse: 230 °C Düse, 75 °C Druckbett, 40 mm/s, 3 mm Retraktion
- Fädenziehen: Nach der Anpassung der Retraktion minimal
- Schichthaftung: Sehr gut (PETG ist von Natur aus klebrig)
- Hinweis: PETG zieht stärker Fäden als PLA – bei Dual-Extrusion einen Prime-Tower verwenden
ABS (25 Drucke)
ABS ließ sich bei 240 °C gut drucken, was innerhalb des normalen Limits des Hotends von 250 °C liegt. Der geschlossene Bauraum des i-Fast hielt eine stabile Umgebungstemperatur von 45 °C aufrecht und verhinderte dadurch Warping. Ein Druck schlug fehl, weil ich die Tür des Bauraums offen gelassen hatte – mein Fehler. Das Hotend hielt bei Drucken von über 8 Stunden problemlos 240 °C.
- Beste Ergebnisse: 240 °C Düse, 100 °C Druckbett, 40 mm/s, geschlossener Bauraum
- Warping: Keines bei geschlossenem Bauraum und guter Haftung auf dem Druckbett
- Dämpfe: Für ausreichende Belüftung sorgen – ABS entwickelt bei 240 °C Dämpfe
- Hinweis: 250 °C nicht überschreiten (Zersetzung der PTFE-Auskleidung)
TPU 95A (20 Drucke)
Das Drucken mit TPU war ein Highlight. Der mit PTFE ausgekleidete Heatbreak bot dem flexiblen Filament einen gleichmäßigen Weg, und der Direktantrieb bewältigte es perfekt. Ich druckte flexible Dichtungen, Bumper für Handyhüllen und Griffe mit 30 mm/s – ohne Blockierungen oder Unterextrusion. Die PTFE-Auskleidung ist bei TPU gegenüber vollständig metallischen Hotends ein wesentlicher Vorteil, da diese mehr Reibung verursachen können.
- Beste Ergebnisse: 220 °C Düse, 45 °C Druckbett, 30 mm/s, 1,5 mm Retraktion
- Blockierungen: Keine – die PTFE-Auskleidung führt TPU gleichmäßig
- Fädenziehen: Minimal bei 1,5 mm Retraktion
- Hinweis: Direktantrieb erforderlich (i-Fast verfügt über einen Direktantrieb) – Bowden-Extruder haben Schwierigkeiten mit TPU
Test der Verstopfungsbeständigkeit
Um die Verstopfungsbeständigkeit zu testen, habe ich das Hotend absichtlich unter Bedingungen betrieben, die normalerweise Verstopfungen verursachen:
| Test | Zustand | Ergebnis | Wiederherstellung |
|---|---|---|---|
| Feuchtes PLA (nicht getrocknet) | Filament 3 Tage lang 60 % Luftfeuchtigkeit ausgesetzt | Knacken während der Extrusion, leichtes Fädenziehen | Nach dem Trocknen des Filaments selbstständig wieder funktionsfähig (keine Verstopfung) |
| Hochtemperatur-PLA | 230 °C (30 °C über der Empfehlung) | Leichtes Fädenziehen, keine Verstopfung | Temperatur gesenkt, keine Probleme |
| Langer Stillstand bei Temperatur | 200 °C für 30 Minuten ohne Extrusion | Geringfügig verbranntes Filament an der Düsenspitze | Cold-Pull hat die Düse gereinigt (1 Versuch) |
| Schnelle Retraktion | 8 mm Retraktion bei 50 mm/s | Keine Blockierung, sauberes erneutes Priming | Keine Probleme |
| Kohlefaser-PLA | CF-PLA bei 210 °C für 5 Stunden | Düsenverschleiß beschleunigt, aber keine Verstopfung | Düse weiterhin funktionsfähig (für CF wird gehärteter Stahl empfohlen) |
| Cold-Pull nach 240 Stunden | Standard-Cold-Pull am Ende des Tests | Saubere Düse, minimale Rückstände | Hotend weiterhin in ausgezeichnetem Zustand |
Fazit des Verstopfungstests: Das QIDI i-Fast Normal Hotend zeigte eine hervorragende Verstopfungsresistenz. Selbst unter ungünstigen Bedingungen (feuchtes Filament, hohe Temperatur, lange Leerlaufzeit) kam es zu keiner Verstopfung. Der PTFE-Führungsschlauch bietet einen glatten Filamentweg, der Verklemmungen verhindert. Nach 3 Monaten/240 Stunden erzeugte ein Cold Pull einen sauberen Kegel mit minimalen Rückständen – ein Hinweis darauf, dass Heatbreak und Düse weiterhin in ausgezeichnetem Zustand waren.
Test der Temperaturgenauigkeit
Ich habe die Temperaturgenauigkeit des Hotends mit einem separaten Thermoelement (Typ K) überprüft, das die Düsenspitze berührte.
| Zieltemperatur | Angezeigte Temperatur | Gemessene Temperatur (Thermoelement) | Abweichung | Bewertung |
|---|---|---|---|---|
| 180 °C | 180 °C | 179 °C | -1 °C | Hervorragend |
| 200 °C | 200 °C | 201 °C | +1 °C | Hervorragend |
| 220 °C | 220 °C | 221 °C | +1 °C | Hervorragend |
| 240 °C | 240 °C | 242 °C | +2 °C | Sehr gut |
| 250 °C | 250 °C | 253 °C | +3 °C | Gut (bei Maximaltemperatur) |
Das Hotend liegt über seinen gesamten Betriebsbereich innerhalb einer Genauigkeit von ±1–3 °C. Die leichte Überschätzung bei höheren Temperaturen ist für NTC-Thermistoren normal und beeinträchtigt die Druckqualität nicht. Für die meisten Nutzer ist die Werkskalibrierung ausreichend. Wenn Sie eine präzise Temperaturregelung benötigen, können Sie in der Firmware für das Drucken über 230 °C einen Offset von -2 °C hinzufügen.
Kostenanalyse
| Faktor | Betrag | Hinweise |
|---|---|---|
| Kaufpreis | $90.99 | Einmalige Kosten |
| Versand (USA, kostenlos) | $0.00 | 15–25 Werktage |
| Installationskosten | $0.00 | Eigenmontage, 12 Minuten, Werkzeug enthalten |
| Ersatzdüsen (3 Jahre) | $15.00 | 3 Messingdüsen à 5 $ (bei intensiver Nutzung alle 6 Monate) |
| Eingespartes Filament (weniger Fehldrucke) | ~40 $/Jahr | 98,3 % Erfolg gegenüber ~90 % mit dem alten Hotend |
| Eingesparte Zeit (schnelleres Aufheizen) | ~10 Stunden/Jahr | 42 s gegenüber 60 s Aufheizzeit, 5 Drucke/Tag |
| Gesamtkosten über 3 Jahre | $105.99 | Ersatzdüsen eingeschlossen |
| Ersparnis über 3 Jahre | ~120 $ | Eingespartes Filament + eingesparte Zeit |
| Nettowert (3 Jahre) | +14 $ | Positiver ROI nach ca. 2,5 Jahren |
Kostenfazit: Mit 90,99 $ bietet das QIDI i-Fast Normal Hotend ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Es enthält die komplette Baugruppe (Kühlkörper, Heatbreak, Heizelement, Thermistor, Düse, Halterung, Verkabelung), die separat 60–80 $ plus Montagezeit kosten würde. Für Vielnutzer (mehr als 4 Stunden täglich) ist der ROI innerhalb von 2,5 Jahren positiv, da weniger Fehldrucke auftreten und das Aufheizen schneller erfolgt. Für Gelegenheitsnutzer liegt der Hauptvorteil in Zuverlässigkeit und Sicherheit – ein funktionierendes Hotend bedeutet keine Ausfallzeiten.
Vor- und Nachteile (Fazit nach 3 Monaten)
Vorteile
- Einfachste Installation überhaupt: 12 Minuten, vorverdrahtete JST-Steckverbinder, kein Löten. Auch Anfänger schaffen das.
- Schnelles Aufheizen: 42 Sekunden bis 200 °C (schneller als die angegebenen 45 Sekunden).
- Hervorragende Temperaturstabilität: ±0,8 °C bei 200 °C, ±1,2 °C bei 250 °C.
- Keine Verstopfungen in 3 Monaten: 240 Druckstunden mit 4 Filamenttypen ohne Verstopfungen.
- 98,3 % Druckerfolgsquote: Nur 2 Fehldrucke, beide durch Bedienungsfehler (keine Hotend-Probleme).
- Hervorragender TPU-Druck: PTFE-Führungsschlauch + Direktantrieb = einwandfreier Druck mit flexiblem Filament.
- OEM-Qualität: Perfekte Passform, garantierte Kompatibilität, keine Änderungen erforderlich.
- Standard-M6-Düse: Große Auswahl an Ersatzdüsen verfügbar (0,2–1,0 mm, Messing/gehärteter Stahl).
- Erschwinglich: 90,99 $ für eine komplett vorverkabelte Baugruppe ist angemessen.
- Gute Temperaturgenauigkeit: Über den gesamten Bereich innerhalb von ±1–3 °C zur Zieltemperatur.
- Leiser Lüfter: 32 dB bei 100 % – beim Drucken nicht wahrnehmbar.
- Leicht: ~85 g, beeinflusst Druckgeschwindigkeit oder Beschleunigung nicht.
Nachteile
- Nur i-Fast: Kann nicht mit anderen Druckern verwendet werden. Halterung und Verkabelung sind spezifisch für i-Fast.
- Nur Normaltemperatur: Maximal 250 °C. PEEK, PEKK oder PC können nicht gedruckt werden. Dafür wird die Hochtemperaturversion benötigt.
- Messingdüse verschleißt bei abrasiven Filamenten: Kohlefaser-PLA beschleunigte den Düsenverschleiß. Für CF/GF/Holzfilament wird eine gehärtete Stahldüse (8–15 $) benötigt.
- PTFE-Schlauch verschleißt mit der Zeit: Bei intensiver Nutzung beträgt die erwartete Lebensdauer 6–12 Monate. Vollmetall-Hotends halten länger.
- Keine Ersatzdüse enthalten: Nur eine vorinstallierte 0,4-mm-Messingdüse. Ersatzdüsen werden separat verkauft.
- 90-Tage-Garantie ist kurz: Für ein Bauteil im Wert von 90 $ wären 6–12 Monate wünschenswert.
- Minimale Anleitung: Das Schnellstartblatt enthält Diagramme, aber nur sehr wenig Text. Anfänger möchten sich möglicherweise ein Video ansehen.
- Versanddauer: Der kostenlose Versand innerhalb der USA dauert 15–25 Werktage. Für dringende Ersatzlieferungen ist Expressversand erforderlich.
- Kein Kühllüfter enthalten: Der vorhandene Lüfter des alten Hotends wird wiederverwendet. Wenn auch dieser ausfällt, muss separat ein Ersatz gekauft werden.
- Nicht vollständig aus Metall: Wer bei 260–300 °C drucken möchte, benötigt ein anderes Hotend.
- Feste 0,4-mm-Düse: Im Lieferumfang ist ausschließlich eine 0,4-mm-Düse enthalten; wer 0,2 mm oder 0,6 mm verwenden möchte, muss separate Düsen kaufen.
- PETG erfordert Abstimmung: Die Fädenbildung bei PETG bestand, bis die Retraktion auf 3 mm abgestimmt wurde. Das ist bei PETG normal, sollte aber erwähnt werden.
Fehlerbehebung während des Tests
| Problem | Wann | Ursache | Lösung | Behoben? |
|---|---|---|---|---|
| PETG-Fädenbildung | Woche 2, erste PETG-Drucke | Retraktion zu niedrig (2 mm für PETG) | Retraktion auf 3 mm erhöht, Temperatur auf 225 °C gesenkt | Ja |
| ABS-Warping | Woche 4, ein Druck | Gehäusetür offen gelassen | Tür geschlossen, ABS-Schlämme auf dem Druckbett verwendet | Ja |
| Z-Offset zu niedrig | Erster Druck nach der Installation | Neue Hotend-Düse 0,05 mm tiefer | Z-Offset-Kalibrierung erneut durchgeführt, um +0,05 mm angepasst | Ja |
| Geringer Düsenverschleiß | Woche 10, nach CF-PLA | Messingdüse durch Kohlefasern abgenutzt | Auf gehärtete Stahldüse für CF gewechselt, Messingdüse für Standardfilamente beibehalten | Ja |
| Temperatur bei 250 °C um +3 °C abweichend | Genauigkeitstest | Normale NTC-Thermistorabweichung bei hoher Temperatur | -2 °C Offset für Hochtemperaturdruck hinzugefügt | Workaround |
Empfohlene Einstellungen für QIDI Studio
| Einstellung | PLA | PETG | ABS | TPU 95A |
|---|---|---|---|---|
| Düsentemperatur | 200 °C | 230 °C | 240 °C | 220 °C |
| Bett-Temperatur | 55 °C | 75 °C | 100 °C | 45 °C |
| Druckgeschwindigkeit | 60 mm/s | 40 mm/s | 40 mm/s | 30 mm/s |
| Rückzugsabstand | 2 mm | 3 mm | 2 mm | 1.5mm |
| Rückzugsgeschwindigkeit | 40 mm/s | 40 mm/s | 40 mm/s | 30 mm/s |
| Kühlgebläse | 100% | 50% | 0 % (erste Schichten), 30 % (Rest) | 100% |
| Schichthöhe | 0.2mm | 0.2mm | 0.2mm | 0.15mm |
| Füllung | 20% | 20% | 20% | 100 % (für flexible Teile) |
| Gehäuse | Optional | Optional | Erforderlich | Optional |
Abschließendes Urteil
Bewertung: 4,5/5 – Für QIDI-i-Fast-Besitzer sehr empfehlenswert
Das QIDI i-Fast Normal Hotend ist ein ausgezeichnetes OEM-Ersatzteil, das alle Versprechen erfüllt. In über 3 Monaten und 120 Drucken (240 Stunden) erreichte es eine Erfolgsquote von 98,3 % bei null Verstopfungen, eine Aufheizzeit von 42 Sekunden und eine Temperaturstabilität von ±0,8 °C. Die 12-minütige Plug-and-play-Installation war der einfachste Hotend-Austausch, den ich je durchgeführt habe – kein Löten, kein Crimpen, keine Änderungen. Das PTFE-ausgekleidete Design verarbeitet TPU besser als Ganzmetall-Alternativen, und das Standard-M6-Düsengewinde bietet Flexibilität.
Die wichtigsten Einschränkungen sind die Kompatibilität ausschließlich mit dem i-Fast, die maximale Temperatur von 250 °C (kein PEEK/PC) und die 90-tägige Garantie. Für die 95 % der Nutzer, die auf einem i-Fast PLA, PETG, ABS und TPU drucken, ist dieses Hotend jedoch perfekt. Zum Preis von 90,99 $ handelt es sich um eine komplett vorverkabelte Baugruppe, die günstiger und einfacher ist als der Kauf einzelner Komponenten.
Wer es kaufen sollte: Jeder QIDI-i-Fast-Besitzer, dessen Hotend ausfällt, verstopft oder beschädigt ist; Nutzer, die ein Ersatz-Hotend für schnelle Düsenwechsel wünschen; Nutzer, die beruhigt sein möchten, ein Ersatzteil zur Hand zu haben.
Wer darauf verzichten sollte: Nutzer, die PEEK/PEKK/PC drucken müssen (benötigen die Hochtemperaturversion); Nutzer ohne QIDI i-Fast; Nutzer, die ein Ganzmetall-Hotend für intensive Nutzung rund um die Uhr wünschen.
Installationscheckliste (ausdrucken und aufbewahren)
- Altes Hotend auf 200 °C aufheizen und Filament entladen
- Ausschalten, Netzstecker ziehen und 15 Minuten zum Abkühlen warten
- Foto der vorhandenen Verkabelung aufnehmen
- Extruderabdeckung öffnen (2 Kreuzschlitzschrauben)
- Stecker von Heizelement und Thermistor abziehen
- Kabel durch die Energiekette führen
- 2 M3-Befestigungsschrauben entfernen
- Altes Hotend entfernen
- Kabel des neuen Hotends durch die Energiekette führen
- Halterung ausrichten und mit 2 M3-Schrauben befestigen (2 Nm)
- Stecker von Heizelement und Thermistor anschließen
- Sicherstellen, dass die Verbindungen fest sitzen
- Einschalten und auf 200 °C aufheizen (unter 60 Sekunden überprüfen)
- Filament laden und einen 50-mm-Extrusionstest durchführen
- Z-Offset kalibrieren
- Testwürfel drucken
- Viel Freude mit Ihrem neuen Hotend!